Die Bibel

Die Bibel

Die Bibel ist ein faszinierendes Buch. Sie schlägt absolut jeden Rekord und ist ein Buch der Superlative. Kein anderes Buch wurde so geliebt und gehasst. Für kein anderes Buch haben sich in der Menschheitsgeschichte so viele Menschen ermorden lassen. Sie starben lieber als Märtyrer, als ihren Glauben und den Wahrheitsgehalt der Bibel zu leugnen. Die Bibel ist das am meisten verbreitete Buch der Welt.

Die Bibel (griech. βιβλια – biblia, Bücher) umfasst verschiedene Schriften, die Bücher genannt werden. Sie wurden von verschiedenen Autoren geschrieben und der Thora zugeordnet. Die Thora ist die jüdische Bibel und wird von uns Christen das „Alte Testament“ genannt. Sie enthält Geschichtserzählungen, Lebensberichte, Liebesgedichte und Lieder über den Glauben an Gott, aber auch Prophetien, die erst viele Jahre nach ihrer schriftlichen Aufzeichnung eingetroffen sind. Menschen, denen Gott etwas Besonderes gezeigt hat, haben ihre Erkenntnisse oder Erlebnisse mit ihm aufgeschrieben.

Nach der Himmelfahrt Jesu haben Christen – allen voran die Apostel Paulus und Johannes – die Thora mit dem Neuen Testament fort- und zu Ende geführt. Erzählte das Alte Testament noch von der Verheißung des kommenden Messias, lesen wir im Neuen Testament, dass in Jesus der Messias gekommen ist. Er ist der Sohn Gottes und Sein Gesalbter. Er wurde als Kind im Stall von Bethlehem geboren und starb am Kreuz von Golgatha. Er wurde gekreuzigt und begraben.

Den Sohn Gottes konnten aber weder Tod noch Grab festhalten. Jesus ist aus dem Tod auferstanden und ging zu seinem Vater in den Himmel zurück. Davon erzählen die neutestamentlichen Schriften.

Das Alte Testament erzählt die Geschichte, die Gott mit dem Volk Israel führte. Im Neuen Testament wird von der Entstehung der Gemeinde berichtet, die das Evangelium (griech. Ευανγελιον – Euangelion, die Gute Nachricht) auf dem ganzen Erdball verbreitet. Paulus hat hierbei eine besondere Arbeit geleistet, denn er war der erste Evangelist und als solcher in der griechischen Welt unterwegs. Ohne ihn wäre Europa kein christlich geprägter Kontinent geworden.

Was macht die Bibel zu einem so besonderen Buch?

  • Die vollständige Bibel wurde in über 700 Sprachen übersetzt, einzelne Bücher in über 3.000 Sprachen. Sie wurde damit in soviele Sprachen übersetzt wie kein anderes Buch.
  • Die Entstehungszeit der Bibel umfasst über 4.500 Jahre: Die ersten Schriften stammen von Adam selbst sowie den Patriarchen bis zu Noah, der sie mit auf die Arche nahm. Anschließend wurden die Schriften über Abraham und seinem Enkel Jakob weitergeführt, der sie nach Ägypten nahm. Während der 40jährigen Wüstenwanderung stellte Mose schließlich diese Schriften in seinem ersten Buch zusammen und schrieb vier weitere Bücher, die das jüdische Gesetz bilden.
    Mir ist selbstverständlich bewusst, dass man allgemein behauptet, die biblischen Schriften seien erst in der babylonischen Gefangenschaft entstanden, weil die Juden früher nicht hätten schreiben können. Aber zum Einen glaube ich, dass Gott Adam nicht nur die Sprache sondern auch die Schrift gegeben hat, als er ihn schuf. Bei mündlicher Überlieferung wären wiele Details, die in der Bibel stehen, verlorengegangen (z.B. die genannten Jahreszahlen). Zum Anderen werden immer ältere Schriftfunde gemacht. Aktuell ist das älteste Alphabet aus Tel Lachisch bekannt, einem Ort südwestlich von Jerusalem. Die Schrift wurde auf das 19. vorchristliche Jahrhundert datiert, also die Zeit, in der Jakob nach Ägypten zog.
    Das jüngste Buch der Bibel ist die Offenbarung, die etwa um 100 n. Chr. entstand. In seiner Schau der Endzeit der Erde und der Wiederkunft Jesu als König und Herrscher der Welt bringt Johannes die Bibel zum Abschluss.
  • Die Bibel wurde von mehreren Autoren geschrieben: etwa 22 namentlich bekannte Autoren und viele unbekannte schrieben das Alte Testament, durch neun Autoren entstand das Neue Testament. Unter den biblischen Autoren waren Bauern, Propheten, Richter, Handwerker, Könige und einfache Fischer.
    Trotz ihrer langen Entstehungsgeschichte und der verschiedenen Autoren enthält die Bibel keine Fehler oder Widersprüche. Einiges ist missverständlich und muss deshalb gedeutet werden. Das liegt daran, dass die Bibel umgangssprachlich, aber nicht wissenschaftlich geschrieben wurde. Ein Beispiel: Der Begriff „Die Sonne geht unter“ ist wissenschaftlich gesehen falsch. Dennoch weiß jeder, was damit gemeint ist. Ob das allerdings in 1.000 Jahren auch noch so sein wird, bleibt abzuwarten.
  • Das Menschenbild der Bibel hat die Verfassung vieler westlicher Länder geprägt. Die Grundrechte der deutschen Verfassung sind direkt der Bibel entlehnt. Der Begriff der „Menschenwürde“ steht zwar nicht in der Bibel. Wer aber will bestreiten, dass der Mensch als Ebenbild Gottes eine besondere und deshalb unantastbare Würde besitzt?
    Viele Gesetze, die in den westlichen Staaten erlassen wurden, entstammen mehr oder weniger direkt den Gesetzesbüchern der Bibel. So haben die Zehn Gebote und ihre Vorschriften oftmals die Gesellschaften geprägt.
  • Über 3.000 Prophetien der Bibel wurden zum Teil lange nach ihrer Verheißung erfüllt. Die extrem genaue Vorhersage des Propheten Daniel führte zu der Behauptung, das Buch sei erst im 2. vorchristlichen Jahrhundert geschrieben worden, also erst nach dem Eintreffen der geschilderten Ereignisse.
    Wegen seines Schriftstils und seiner Sprache ist das Buch allerdings eindeutig dem 6. Jahrhundert zuzuordnen, also der Zeit Daniels. Im Buch des Propheten Hesekiel wird Daniel als gottesfürchtiger Mann in einem Satz mit Noah und Hiob genannt (Hesekiel 14,14; Hesekiel 14,20). Hesekiel war ein Zeitgenosse Daniels, dem der Name Daniel als Prophet bereits bekannt war. Das wäre nicht der Fall gewesen, wenn Daniel nicht schon seine Schriften (oder zumindest einen Teil von ihnen) veröffentlicht hätte. Die Ereignisse hat Daniel etwa 400 Jahre vor ihrer Erfüllung beschrieben.
    Wer wissen möchte, wie wahrscheinlich 3.000 erfüllte Prophetien in einem Buch sind, findet eine anschauliche Erklärung im Video „Ameise ins Quadrat„.
    Jesus hat durch sein Kommen allein 300 Prophetien erfüllt. Propheten, die sein Kommen vorhersagten, waren Mose, Jesaja, auch König David und viele andere. Mose hat seine Bücher 1602 bis 1562 v. Chr. geschrieben. Jesaja lebte um 700 v. Chr. Die älteste Prophetie, die auf den Messias hinwies, geht auf Adam zurück, also kurz nach der Schöpfung im Jahr 4115 v.Chr. Diese Bücher gehörten zur Zeit Jesu bereits zur Thora, deshalb konnten Schriftgelehrte wie der Apostel Paulus aus ihr beweisen, dass Jesus der verheißene Messias ist.
  • Die Bibel enthält wissenschaftliche Fakten, die teilweise erst Jahrtausende später entdeckt wurden. Dazu gehört die Tatsache, dass Schlangen Beine hatten (1. Mose 3, 14), dass Hasen Wiederkäuer sind (3. Mose 11, 6) und auch die Bewegung der tektonischen Platten (1. Mose 10, 25 Das Wort „erets“, das hier steht, bedeutet immer Erde, Land, Gebiet. Niemals wird es als Bevölkerung oder Volk übersetzt).

Kein anderes Buch kann diese Fakten oder Merkmale vorweisen: Wo hat der Koran auch nur eine einzige erfüllte Prophetie? Wo hat der Pali-Kanon (das heilige Buch der Buddhisten) auch nur eine einzige wissenschaftliche Tatsache, die lange vor ihrer Entdeckung durch die Wissenschaft beschrieben wurde?

Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. Wäre sie auch von Menschen erdacht, hätte sie keine der genannten Eigenschaften. Dass diese Fakten aber in ihr enthalten sind, das macht sie einmalig. Sie ist mit keinem anderen Buch der Menschheitsgeschichte vergleichbar. Die Bibel ist deshalb so außergewöhnlich, weil sie göttlich inspiriert ist (2. Timotheus 3, 16), d.h. Gott selbst hat den Autoren der Bibel diese Gedanken und Prophetien gegeben, die sie dann aufschrieben. Wer sonst außer einem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und zeitlos ist, hätte dies alles wissen können? Gott hat es seinen Menschen mitgeteilt, was sie aufgeschrieben haben.

Auf dieser Homepage veröffentliche ich Erkenntnisse, die ich aus der Bibel gewonnen habe. Ich bin weder Theologe noch Archäologe, deshalb schreibe ich ausschließlich das, was ich in der Bibel entdeckt habe. Sofern wissenschaftliche Erkenntnisse meiner Aussage widersprechen, muss entweder die Wissenschaft falsch sein oder meine Erkenntnisse sind es. Theologische Widersprüche müssen aus der Schrift selbst begrindet werden, weil ich nur die Bibel als Autorität anerkenne. In jedem Fall ist der biblische Text richtig. Wir Menschen können irren, Gott irrt sich nicht.